Programm

Montag, 6. September

Fassbierabend
ab 20:00 Uhr


Sonntag, 12. September

Tag des offenen Wohnheims
10:00–14:00 Uhr

Wie der Club zu seinem Namen kam

Es waren einmal zwei Waisenkinder, die beide unter einem Dach lustig vor sich hin lebten und auf die etwas seltsam klingenden Namen „Club 10“ und „M 14“ hörten. Eines kalten Herbsttages im Jahre 1995 beschloss die böse Stiefmutter, ihr kleines Häuschen von Grund auf umzubauen. Eine zeitlang lebten beide Kinder noch fröhlich beisammen und spielten weiterhin unbeschwert. Als schließlich der Umbau immer weiter voranschritt und die Zimmerleute mit ihren großen Hämmern in die Kinderzimmer einrückten, war all das verzweifelte Schreien der Kinder umsonst. Unter Tränen waren sie nun gezwungen, ihre Ranzen zu packen und in den Keller zu ziehen. Dort war es zwar nicht finster und bitterkalt, aber doch sehr ungemütlich, und beide fühlten sich immer einsamer und verlassener. Kaum einer der Freunde, die sich früher in lustiger Runde um ihren Tisch geschart hatten, kam noch, um sie zu besuchen. In ihrer Not sammelten die beiden Kinder ihre letzten Kräfte und schworen sich, von nun an zusammenzuhalten und gemeinsam ins Feld gegen die große böse Langeweile zu ziehen.

Mit den letzten Kreuzern wurde aus dem dunklen Kellergewölben ein prächtiges Reich gezimmert. Um dem brüderlichen Bund ein festes Äußeres zu geben, nannten sich die klassisch gebildeten Kinder von nun an „Novitatis“, was im Lateinischen soviel wie Neue Bekanntschaften bedeutet.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute...



Chronik „Novitatis“

1997 Einzug im Keller der Fritz-Löffler-Str. 12 c – erste Pläne für ein neues Konzept werden erarbeitet
Sommer 1998 Zeitaufwendiger Einbau der Bierbar in zentraler Lage
Frühjahr 1999 Beginn der Umbauarbeiten im Club
01.03.1999 Nach 4 Wahlgängen steht der neue Clubname fest: „Novitatis“
22.03.1999 Gesprächstermin mit dem Studentenwerk – Gerd und Wolle verhandeln mit Frau Webel wegen der nicht genehmigten Umbauarbeiten; drohende Kündigung der Räumlichkeiten
26.03.1999 Begehung der Räume, Baustopp wird verfügt
14.04.1999 Eingang der Kündigung – Der Club steht vor dem Aus
16.04.1999 Interview SPIEGELEI (Rauffi, Wolle)
20.04.1999 Widerspruch durch unseren Rechtsanwalt – Kampflos gibt der Club nicht auf...
21.04.1999 Erneuter Gesprächstermin mit dem Studentenwerk
22.04.1999 Presseerklärung des Studentenwerks
Ende April '99 Öffentlichkeitsarbeit: Dresdner Neueste Nachrichten, Sächsische Zeitung, Ad-Rem (Fototermin)
26./30.4.1999 Vororttermin mit Studentenwerk und Bauaufsichtsamt – Erste Annäherungen – erstes Licht im Dunkel
19.11.1999 Neuer Mietvertrag – Wiederaufnahme der Bauarbeiten
Sommer 2000 Trockenbau / Fußboden werden fertiggestellt
Frühjahr 2001 Abschluss des Innenausbaus – Der letzte Feinschliff: Einbau der 2. Bar, Gestaltung der einzelnen Räume
06.02.2001 Semsterabschluss-Party im Club Novitatis – Die erste Party des Novitatis
13.03.2001 Novitatis geht online – Der von aROMAweb (TM) gestaltete zukunftsweisende Internetauftritt führt den Club in das nächste Jahrtausend
10.04.2001 Offizielle Eröffnungsparty mit DJ Osy – Ab sofort ist der Club wieder regelmäßig geöffnet!
Januar 2009 Neues Logo. Neue Homepage.


Chronik „Club 10“

1974/75 spontane Diskotheken auf der Dachterasse Budapester Straße 24
1975 erste Formierung als Klub (einzelne Aktivitäten: Disko, Vorträge)
1975/76 Beginn der planmäßigen Klubarbeit
Nov. 1977 Große Faschingsfete am 11.11. Budapester 24, über drei Etagen
Feb. 1978 „Fasching auf Burg Schreckenfels“ erster großer Sektions- und Clubfasching in der ‚Spirale‘
Mai/Juni 1978 1. Treffen Club 10 und Studentenclubs aus Weimar
25.11.1978 Erste „Schublade“ Die studentische Tanzbar mit Programmeinlage
Feb. 1979 „Fahrt mit Kapitän Nemo zur Insel Fantastasia“ Drei Tage Faschingsprogramm mit dem ‚Jugendclub Meßelektronik‘ auf der Marchwitza-Straße
Feb. 1980 „Fasching im Neandertal“ 3 tolle Tage des Club 10 im ‚Bärenzwinger‘
Feb. 1981 „Fasching im Altersheim“ 3 tolle Tage des Club 10 im ‚Studentenclub Prohlis‘
Studienjahr 1981/82 Umzug in die Juri-Gagarin-Straße 12 a, heute Fritz-Löffler-Straße
März 1985 Konzert von Frank Schöbel
Mai 1985 Konzert von Stephan Krawczyk
01.06.1986 Eines der ersten Wiesenfeste hinter dem Wohnheim
Frühjahr 1988 Verleihung des Qualitätssiegel durch FDJ-GO „Für ausgezeichnete Jugendklubarbeit“
Sommer 1989 1. UNI-MÄD-Turnier – 1. DDR offene Universitätsmeisterschaften im „Mensch-Ärger-Dich-Nicht“
Nov. 1989 „Von einem der auszog, das gruseln zu lernen“ – Faschingsprogramm des Club 10
Feb. 1990 „Kein Anfang ohne Ende, kein Fasching ohne Wende“ – Faschingsprogramm des Club 10
Sommer 1990 2. UNI-MÄD-Turnier – 2. DDR offene Universitätsmeisterschaften im „Mensch-Ärger-Dich-Nicht“
01.10.1990 Annahme des neuen Vereinsstatutes – erster Schritt in Richtung Vereinsgründung
Nov. 1990 „Faust I“ – Faschingsprogramm des Club 10
29.11.1990 erste Eintragung im Vereinsregister als „Studentenclub Club 10 Dresden e.V.“
März 1991 Mitgliederversammlung – Annahme der neuen Vereinsatzung
Frühjahr 1991 „Faust II“ – Faschingsprogramm des Club 10
Herbst 1991 „Die BAföG-Show“ – Faschingsprogramm des Club 10
Sommer 1992 erster Rechtsstreit mit dem Studentenwerk – Grund waren Umbaumaßnahmen – Ergebnis: neuer Mietvertrag auf 5 Jahre
Herbst 1992 „Raumschiff Entenscheiß“ – Faschingsprogramm des Club 10
Sommer 1993 „Prohibitions-Party“ – mit Programm „Zeitreise“
Herbst 1993 Baustop und Räumungsklage durchs Studentenwerk
Nov. 1993 „James Blond – Streng gemein“ – Faschingsprogramm des Club 10
Frühjahr 1994 „Die Geschichte vom Drachen Ray“ – offizieller 18. Clubgeburtstag, Geburtstunde eines neuen Clubmaskottchens
Sommer 1994 Amtsgericht Dresden. Sieger im Rechtsstreit „Club10/StwD“
Nov. 1994 „Irren sind menschlich“ – Faschingsprogramm des Club 10
Frühjahr 1995 „Casablanca“ – Faschingsprogramm des Club 10
Nov. 1995 „Wer hat mein Pferd gestrichen“ – Faschingsprogramm des Club 10
Frühjahr 1996 „Die Olsenbande: Egon's größter Kuh“ – Faschingsprogramm des Club 10
Nov. 1996 offizielle Feier zum 20. Clubgeburtstag
Sommer 1997 Mietvertragsverhandlungen – Abschluss der Vergleichsverhandlungen über eine vorfristige Beendigung des Mietvertrages, da die Räume im Wohnheim Fritz-Löffler-Straße zum Herbst 1997 in die Sanierung gehen. Im Oktober und November letzte Veranstaltungen, die Suche nach neuen Räumen beginnt.